Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp geht nicht davon aus, dass außer Lucas Barrios und wahrscheinlich Shinji Kagawa weitere Top-Fußballer den deutschen Meister und Pokalsieger in der neuen Transferperiode verlassen. "Es gibt keine Summe, bei der wir im Sommer schwach werden. Darüber mache ich mir überhaupt keine Gedanken", sagte Klopp dem Kicker. Es sei die erste Verpflichtung des BVB, "einen Kader zu haben, mit dem man erfolgreich Fußball spielen kann, und nicht, das Festgeldkonto zu erhöhen". Bei der Frage nach einer Wachablösung des FC Bayern München hielt Klopp sich zurück. Der Status der Bayern sei nicht innerhalb von zwei Jahren ins Wanken zu bringen. "Mit 73 Punkten, dem DFB-Pokalfinale und dem Champions-League-Endspiel haben sie eigentlich eine nahezu perfekte Saison gespielt", lobte Klopp den Konkurrenten. "Bei einer Wachablösung geht es doch darum, wie die nächsten Jahre ablaufen werden. Das wissen wir nicht, weil wir noch lernen, mit unserer sich ständig verändernden Situation umzugehen. Wir haben aber relativ gute Voraussetzungen dafür geschaffen, dass uns das gelingen kann", meinte Klopp zuversichtlich. (dpa)
Marc-André ter Stegen, Marco Reus und Lucien Favre - drei Protagonisten von Borussia Mönchengladbach sind von den Profis der Fußball-Bundesliga in einer Kicker-Umfrage zu den Besten gekürt worden. Ter Stegen liegt in der Wahl zum "besten Torhüter der Saison" mit 27,4 Prozent vor Manuel Neuer von Bayern München (26,6). Reus siegte in der Rubrik "bester Feldspieler" mit 24,5 Prozent vor dem Dortmunder Shinji Kagawa (17,1). Favre ist mit 32,4 Prozent "Gewinner unter den Trainern". Zweiter wurde Christian Streich vom SC Freiburg (31,1). 245 Spieler beteiligten sich an der Umfrage des Fachmagazins. In der Kategorie "Verlierer unter den Trainern", nehmen der ehemalige Leverkusener Robin Dutt (21,2 Prozent) und Otto Rehhagel von Hertha BSC (20,8) die beiden ersten Plätze ein. Michael Skibbe, Rehhagels Vorgänger bei den Berlinern, folgt mit 17,3 Prozent vor Stale Solbakken (1. FC Köln/8,6) auf dem dritten Rang. Borussia Mönchengladbach hatte mit Favre, ter Stegen und dem zu Meister und Pokalsieger Borussia Dortmund wechselnden Reus als Vierter eine beeindruckende Saisonleistung geboten. Der erst 20-jährige ter Stegen löste in der kicker-Befragung Neuer ab, der zuvor viermal nacheinander "bester Torhüter" war. Dritter wurde der Leverkusener Bernd Leno (12,2 Prozent). "Bester Schiedsrichter der Saison" wurde mit 33,7 Prozent Florian Meyer vor Knut Kircher (16,6). (dpa)
Der ehemalige Trainer Stale Solbakken tritt gegen Bundesligaabsteiger 1. FC Köln nach. Im Fokus seiner Kritik steht Vizepräsident Toni Schumacher. In einem Kicker-Interview wirft Solbakken dem früheren Kölner Fußball-Torhüter vor, Unwahrheiten von sich zu geben. "Schumacher ... spricht, als wäre er der Sportdirektor aus dem Himmel und verbreitet Lügen, ich wolle nicht mit jungen Spielern arbeiten", sagte Solbakken. "Als er in meiner Küche saß, hatte er nicht das Herz, dies zu sagen", bemängelte der neue Coach des englischen Zweitligisten Wolverhampton Wanderers. Solbakken bringt kein Verständnis für seine Beurlaubung vom 12. April auf. Er habe Claus Horstmann, dem Vorsitzenden der FC-Geschäftsführung, am Tag vor der Entscheidung des Vereins, sich von ihm zu trennen, per SMS noch mitgeteilt, auch in der 2. Liga Trainer bleiben zu wollen, obwohl sein Vertrag nicht für diese Spielklasse galt. "Sehr gut", sei Horstmanns Antwort gewesen. "Sieben Stunden später war es vorbei", äußerte Solbakken. Und Schumacher habe ihm gesagt, er werde nicht entlassen. "Wenn es dann diese Entscheidung gibt, hat man ein falsches Spiel gespielt", ergänzte Solbakken. "Ich wäre gerne Trainer in Köln geblieben. Die Entscheidung war nicht richtig", sagte der Norweger. Allerdings räumte Solbakken auch Fehler ein. Speziell sein Konflikt mit dem ehemaligen Sportdirektor Volker Finke sei "sehr schlecht für den Verein" gewesen. (dpa)
Der Vorstand des Bundesligisten Hamburger SV darf auch in Zukunft mit Geldern von Investoren wie dem Unternehmer Klaus-Michael Kühne planen. "Das war ein großes Missverständnis, Herr Kühne ist kein echter Investor, er ist mehr ein Sponsor", sagte HSV-Sportdirektor Frank Arnesen. Zuvor war der Antrag auf Mitbestimmung der Mitgliedschaft bei solchen Deals beim zweiten Teil der Jahreshauptversammlung zurückgezogen worden. "Wir haben viel erklärt und einigen Leuten die Angst davor genommen", ergänzte Arnesen. Ob Kühne in diesem Sommer dem Verein noch einmal Geld geben wird, ist noch unklar. "Es ist sehr schön, wenn wir Geld von außen bekommen können, aber erstmal müssen wir in unserer finanziellen Situation Spieler verkaufen", betonte Arnesen. Der Hamburger Unternehmer Kühne hat dem HSV bereits insgesamt 12,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug erhielt er jeweils ein Drittel der Transferrechte an sechs HSV-Profis, darunter die Nationalspieler Heiko Westermann, Dennis Aogo und Paolo Guerrero. Arnesen bestätigte, dass der HSV noch 1,5 Millionen Euro für Rafael van der Vaart an Ajax Amsterdam zahlen muss. Die bereits im Jahr 2009 fällige letzte Rate des 5,1 Millionen-Euro-Transfers war auf 2012 verschoben worden, weil der HSV den Niederländern die Freigabe zur Verpflichtung des damals noch bei den Norddeutschen unter Vertrag stehenden Trainers Martin Jol erteilt hatte. Umgekehrt erhält der HSV dank der Meisterschaften von Real Madrid in Spanien (dorthin ging van der Vaart) und von Juventus Turin in Italien (dort spielt Ex-HSV-Profi Eljero Elia) zusammen 1,5 Millionen Euro Prämie. (dpa)
27 Stunden vor der mit Spannung erwarteten Entscheidung des DFB-Sportgerichts haben die Profis von Hertha BSC am Sonntag eine lockere Trainingseinheit absolviert. Beim 45 Minuten dauernden leichten Balltraining fehlte Innenverteidiger Roman Hubnik, der zur EM-Vorbereitung der tschechischen Nationalmannschaft abgereist ist. "Er steht aber auf Abruf bereit und stünde uns im Falle eines Wiederholungsspiels zur Verfügung", sagte Hertha-Pressesprecher Peter Bohmbach am Sonntag. Er kündigte an, dass die Mannschaft nach medizinischen Untersuchungen am Montag auch am Dienstag wieder ein Training absolvieren werde. (dpa)
Hertha BSC setzt im juristischen Kampf um den Bundesliga-Erhalt weiter auf ein Wiederholungsspiel und hat für Sonntag, 11.00 Uhr, ein weiteres öffentliches Training auf dem Hanns-Braun-Platz in Berlin anberaumt. Die Berliner hoffen auf einen Sieg vor dem DFB-Sportgericht, das nach dem Hertha-Einspruch sein Urteil für Montag, 15.00 Uhr, angekündigt hat. Die Berliner protestieren gegen irreguläre Bedingungen vor dem Abpfiff des Spiels am vergangenen Dienstag in Düsseldorf (2:2), nachdem Tausende Fortuna-Fans vor dem Spielende den Rasen gestürmt hatten. Bereits am Freitag hatte Coach Otto Rehhagel seine Spieler zum Training gebeten. (dpa)
Hertha BSC hat sich offiziell für Verfehlungen seiner Profis im Zusammenhang mit dem Relegationsspiel gegen Fortuna Düsseldorf (2:2) entschuldigt. Das Verhalten einiger Spieler entspreche nicht den "Grundsätzen" des Clubs, hieß es am Samstag in einer Vereinsmitteilung. Anlässlich der Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht seien erstmals Umstände zur Sprache gekommen, die sich nach Spielschluss im Kabinentrakt des Stadions ereignet hätten. Es gehe dabei um das von Referee Wolfgang Stark geschilderte Auftreten von Hertha-Spielern. "Nach den Angaben des Schiedsrichters soll es dabei innerhalb einer verständlicherweise allseits emotionalisierten Atmosphäre auch zu Beleidigungen und anderen, zum Teil schwerwiegenden Unsportlichkeiten gekommen sein. Wir entschuldigen uns deshalb bei allen Beteiligten, insbesondere auch bei den Schiedsrichtern", teilte Hertha mit. Einzelheiten und Verantwortlichkeiten seien noch aufzuklären. "Es bleibt jedoch schon jetzt beim Eindruck eines nicht ordnungsgemäßen und sportlich einwandfreien Verhaltens. Solche Unsportlichkeiten sind nicht mit den Grundsätzen und Werten unseres Clubs in Einklang zu bringen und werden von uns verurteilt", hieß es in der von Pressesprecher Peter Bohmbach veröffentlichten Erklärung. Stark hatte vor dem DFB-Gericht erklärt, er sei von Hertha- Spielern angegriffen worden und habe ein Hämatom am Hinterkopf erlitten. Stark sprach von einer "Hetzjagd". Gegen Levan Kobiashvili, Christian Lell, Thomas Kraft und Andre Mijatovic leitete der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen ein. (dpa)
Fortuna Düsseldorf will seine von diesem Sonntag an geplante Abschlusstour des Fußball-Teams nach Mallorca nach Informationen der Online-Ausgabe der Rheinischen Post absagen. Dies sei eine Reaktion auf die laufende Verhandlung vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) über das Relegationsspiel gegen Hertha BSC. Ursprünglich war die Saisonabschlusstour auf der spanischen Insel bis zum kommenden Donnerstag vorgesehen. Der Verein wollte die Absage auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa am Samstag zunächst allerdings nicht bestätigen. Die Berliner wollen vor dem Sportgericht eine Wiederholung der Relegationspartie vom vergangenen Dienstag erstreiten. Erst am kommenden Montag soll in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main ein Urteil gefällt werden. (dpa)
Über den Berliner-Einspruch wird erst am Montag entschieden und danach können beide Teams noch in Revision gehen. In Düsseldorf scheint man sich mit den Szenarien nicht zu beschäftigen und im Gegensatz zu den Berlinern wurde bei der Fortuna das Training nicht wieder aufgenommen. Zu den aktuellen Ereignissen schwiegen Trainer, Manager und Spieler eisern. "Wir dürfen nichts sagen. Anweisung vom Verein", erklärte Fortuna-Stürmer Ranisav Jovanovic. Obwohl nicht ausgeschlossen ist, dass die Fortuna-Profis zu einem möglichen Wiederholungsspiel noch mal antreten müssen, will der Verein an der Planung festhalten und an diesem Sonntag auf die Insel fliegen. (dpa)
Nach Ausschreitungen vermeintlicher Fans auch auf Bahnhöfen und in Zügen will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) Fußball-Clubs stärker in die Pflicht nehmen. "Die Fußballvereine stehen hier in der Mitverantwortung: Entweder sie bringen ihre Randale-Fans zur Räson oder sie müssen für die Schäden mit aufkommen", sagte Ramsauer dem Nachrichtenmagazin Focus. "Vereine, Fanclubs, Bahn und Polizei sollten gemeinsame Schritte für einen friedlicheren Fan-Reiseverkehr vereinbaren." Bundespolizei-Präsident Matthias Seeger zufolge sei die Einsatzbelastung der Bundespolizei im Fußball-Fanreiseverkehr nicht mehr akzeptabel. "Beleidigungen, tätliche Angriffe und der Missbrauch von Pyrotechnik nehmen überhand und binden unnötig viele Einsatzkräfte", sagte Seeger dem Magazin. (dpa)
Der FC Bayern hat einen Blick auf Javi Martinez geworfen, spielstarker Mittelfeldspieler in Reihen von Athletic Bilbao. Der dynamische 1,90-Meter-Mann gilt als Akteur zwischen beiden Strafräumen, kann jedoch auch in der Abwehrzentrale agieren und entwickelt einen unheimlichen Zug nach vorn. Der Haken an der Sache: Die Bayern müssen Verhandlungsgeschick beweisen, die Ablöse für den Spieler ist auf 40 Millionen Euro festgeschrieben. [weiter...]
Die Los Angeles Kings haben im Play-off-Halbfinale der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL ihren ersten Matchball zum Einzug ins Finale vergeben. Die Kalifornier mussten sich am Sonntag (Ortszeit) im heimischen Staples Center gegen die Phoenix Coyotes mit 0:2 geschlagen geben - das Team aus Arizona verkürzte somit in der Best-of-Seven-Serie auf 1:3. [weiter...]
Mirko Slomka hat Hannover 96 auf Platz sieben in der Bundesliga geführt und Gefallen am internationalen Wettbewerb gefunden. Im Interview auf bild.de erklärte der Trainer: "(...) Ich möchte wieder und wieder international spielen, weil ich weiß, was das für alle bedeutet. Ich will das mit Hannover dauerhaft schaffen. Angesprochen auf seine persönlichen Ziele erklärte Slomka: "Ich bin gierig auf Titel! Ich will nicht aufhören als Trainer, ohne einen Pokal oder eine Meisterschaft gewonnen zu haben.
Schon seit vier Jahren spielt Rafael van der Vaart nicht mehr für den HSV, trotzdem müssen die Rothosen im Sommer die letzte Rate für den Niederländer an Ajax Amsterdam überweisen. Vor sieben Jahren war Van der Vaart nach Hamburg gekommen, kostete damals 5,5 Millionen Euro. Eine Ratenzahlung wurde vereinbart und die letzte Rate aufgeschoben, da Ajax Trainer Martin Jol haben wollte, dafür aber keine Ablöse zu zahlen bereit war. Wie bild.de berichtet, vereinbarte der damalige HSV-Boss Bernd Hoffmann eine Aufschiebung der letzten Rate von 2009 auf 2012. HSV-Vorsitzender Carl E. Jarchow erklärte der Bild: "Wir wollen zu vertraglichen Einzelheiten weiterhin keine Stellung beziehen. Aber solche Ratenzahlungen sind üblich.
Die Miami Heat haben sich im Kampf um den Einzug ist Ost-Finale zurückgemeldet. In Spiel 4 bei den Indiana Pacers siegten die Heat mit 101:93 und glichen somit zum 2:2 in der "Best-of-Seven"-Serie aus. Ausschlaggebend dafür war eine deutliche Leistungssteigerung zu Beginn der zweiten Hälfte. Allen voran LeBron James und der zuletzt schwächelnde Dwyane Wade drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Im zweiten Sonntagsspiel machten die San Antonio Spurs gegen die L.A. Clippers den Sweep perfekt und stehen im West-Finale. [weiter...]
Die junge Garde der deutschen Nationalmannschaft um Mats Hummels, Mario Götze & Co. steht nicht nur für außergewöhnlich guten Fußball - auch im Internet sind die Jungstars ganz vorne mit dabei. Grund genug für Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff klare Regeln zur Nutzung von Social-Media-Kanä
Eine Meldung von Fussball24.de
Eine Meldung von Fussball24.de vom 20.05.2012, 23:21 Uhr - Paris (dpa) - Die Entscheidung über den neuen französischen Fußball-Meister hat sich aufgrund von Zuschauer-Ausschreitungen um rund eine halbe Stunde verzögert. Das entscheidende Spiel von Tabellenführer HSC Montpellier bei Absteiger AJ Auxerre wurde beim Stand von 1:1 (1:1) in der 79. Minute unterbrochen, als Heimzuschauer Leuchtraketen ...
Eine Meldung von Fussball24.de vom 20.05.2012, 23:02 Uhr - Rom (dpa) - Der SSC Neapel hat zum vierten Mal die «Coppa Italia» gewonnen. Napoli setzte sich im italienischen Pokalfinale in Rom mit 2:0 (0:0) gegen Rekordmeister Juventus Turin durch. Per Foulelfmeter sorgte Edinson Cavani (63.) für die Führung. Marek Hamsik (83.) machte dann alles klar. Erstmals seit 34 Jahren holte Neapel wieder den ...
Eine Meldung von Fussball24.de vom 20.05.2012, 22:13 Uhr - Duisburg (dpa) - Die Entscheidung um die deutsche Meisterschaft im Frauenfußball fällt erst am 28. Mai. Nach dem 21. und vorletzten Bundesligaspieltag führt Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam die Tabelle mit 53 Punkten vor dem VfL Wolfsburg (52) an. Potsdam gewann beim ehemaligen Titelträger FCR 2001 Duisburg mit 2:0 (0:0). Wolfsburg...